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Donnerstag, 02. Februar 2012

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Landesweite Solidarität mit den Beschäftigten von Schlecker

„Über 35.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ‚Schlecker' und ‚Ihr Platz' bangen nach der Insolvenz um ihre Arbeitsplätze. Sie haben für die Familie Schlecker ein Milliarden-Vermögen erarbeitet. DIE LINKE. Hessen unterstützt ihre Forderung, dass das gesamte Vermögen der Familie nun für den Erhalt der Arbeitsplätze eingesetzt werden muss. DIE LINKE wird in den kommenden Tagen und Wochen im ganzen Land mit Aktionen vor den Schlecker-Filialen ihre Solidarität zum Ausdruck bringen", erklärt Achim Kessler, stellvertretender Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen.

„Anton Schlecker, der im Jahr 2011 mit einem geschätzten Vermögen von zwei Milliarden Euro zu den reichsten Männern Deutschlands gehörte, darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Sein riesiges Vermögen hat er nicht selbst erarbeitet, sondern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb müssen sie an der Entscheidung, wie es bei Schlecker weiter geht, beteiligt werden. Am besten wäre es, wenn Schlecker in Form einer Genossenschaft künftig von den Beschäftigten geführt werden würde. Sie denken langfristig und nicht nur an kurzfristige Profite, weil sie ihre Arbeitsplätze erhalten wollen. Und sie wissen durch den direkten Kundenkontakt, wie die Schlecker-Märkte attraktiv gemacht werden können.

Durch zahllose verlorene Prozesse vor den Arbeitsgerichten hat Anton Schlecker den Ruf seiner Firma ruiniert, bis niemand mehr dort einkaufen wollte. Es kann nicht sein, dass die Opfer dieser miesen Arbeitsbedingungen dafür nun auch noch ihre Arbeitsplätze verlieren."

 

 

 

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