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Donnerstag, 19. Januar 2012

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Manroland den Beschäftigten übergeben

„Über 1.000 Beschäftigte von manroland in Offenbach sollen ihren Arbeitsplatz verlieren. Das ist eine schlimme Nachricht, vor allem für die Betroffenen und ihre Angehörigen, aber auch für Offenbach und die gesamte Rhein-Main-Region", erklärt Ulrich Wilken, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen.

„Bundes- und Landesregierung lassen die Beschäftigten von manroland im Regen stehen, während Banken viele Milliarden an so genannten Schutzschirmen nachgeworfen werden. Die Beschäftigten von manroland haben in der Vergangenheit hohe Gewinne erarbeitet und später große Opfer für den Erhalt ihres Unternehmens gebracht.

Gerecht wäre es, das Unternehmen mit finanzieller Unterstützung des Landes in das Eigentum der Belegschaft zu überführen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben ein Interesse am langfristigen Erhalt ihrer Arbeitsplätze und nicht an kurzfristigen Profiten. Bei ihnen wäre die Unterstützung aus Steuergeldern besser aufgehoben als bei den Banken, die mit ihrer Zockerei die Finanzkrise ausgelöst haben."

 

 

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