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Freitag, 01. Juli 2011
Wer in der „Jungen Freiheit“ publiziert, ist als Moralinstanz für Antisemitismus ungeeignet
Wer wie der hessische CDU-Bundestagsabgeordnete Tauber in der rechtsextremen ‚Jungen Freiheit‘ publiziert, ist als selbsternannte moralische Instanz in Sachen Antisemitismus denkbar ungeeignet. Die ‚Junge Freiheit‘ betreibt rassistische Hetze. Wer dort publiziert, trägt dazu bei, Rassismus gesellschaftsfähig zu machen„Wer wie der hessische CDU-Bundestagsabgeordnete Tauber in der rechtsextremen ‚Jungen Freiheit‘ publiziert, ist als selbsternannte moralische Instanz in Sachen Antisemitismus denkbar ungeeignet. Die ‚Junge Freiheit‘ betreibt rassistische Hetze. Wer dort publiziert, trägt dazu bei, Rassismus gesellschaftsfähig zu machen“, erklärt Wolfgang Gehrcke, hessischer Bundestagsabgeordneter der Partei DIE LINKE.
„Meine Nahost-Politik ist trennscharf nach rechts, demokratisch und friedensfähig. Mir Antisemitismus vorzuhalten, kann man nur wider besseres Wissen tun, da meine Initiativen auf die Sicherheit Israels und die Gründung eines lebensfähigen palästinensischen Staates gerichtet sind. Ich habe mehr Freunde in Israel und Palästina als die Rechtsaußen der CDU wie Herr Tauber wahrhaben wollen.
Herr Tauber ist ein Trittbrettfahrer, der die unter anderem von der CDU angeschobene Antisemitismus-Kampagne gegen DIE LINKE benutzt, um sich in dem rechtslastigen hessischen CDU-Landesverband zu etablieren. Mich besorgt sehr, dass der inflationäre und leichtfertige Vorwurf des Antisemitismus zu einer Verharmlosung des Holocaust führt. Gerade die hessische CDU sollte dies nach der Lüge von den ‚jüdischen Vermächtnissen‘ in ihren eigenen Reihen unterbinden.“



