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Dokumentation „Brauner Sumpf in der hessischen CDU“

Seit Jahren ist bekannt, dass rassistische, antisemitische und neonazistische Einstellungen immer wieder auch Rückhalt aus der Mitte der Gesellschaft gefunden haben – und bis heute finden. Besonders unrühmlich hat sich hierbei bis in die jüngste Zeit die hessische CDU hervorgetan.
Rechtspopulismus bereitet den Boden für die Ausbreitung neonazistischer Organisationen. Wer davor die Augen verschließt, hat nichts aus der deutschen Geschichte gelernt.
Wir legen deshalb heute die Dokumentation ‚Brauner Sumpf in der hessischen CDU‘ vor, die sowohl rassistische Wahlkämpfe der hessischen CDU als auch das Tarnen von Schwarzgeld als ‚jüdische Vermächtnisse‘ in Erinnerung bringt. In einem CDU-Landesverband, der in Person des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Irmer immer wieder menschenverachtende Positionen vom äußersten rechten Rand veröffentlicht, ist es kaum verwunderlich, wenn der eine oder andere Neonazi als Parteimitglied nicht weiter aufzufallen scheint.
Eine Abgrenzung der hessischen CDU nach rechts ist dringend erforderlich.
Das hat spätestens die Enttarnung des CDU-Mitglieds Budzynski als Neonazi deutlich gemacht. Wenn die CDU Hessen jetzt nicht die Kraft findet, beginnend mit der Aufarbeitung ihres braunen Erbes, einen Prozess der Abgrenzung von rechtspopulistischen und rassistischen Positionen in Gang zu bringen, setzt sie sich dem Vorwurf aus, Positionen am äußersten rechten Rand bewusst zu dulden.
Heidemarie Scheuch-Paschkewitz
Landesvorsitzende Die LINKE. Hessen
Achim Kessler
Stellv. Landesvorsitzender DIE LINKE.Hessen
Termin:
DIE LINKE. Hessen wird zu diesem Thema unter dem Titel „Rechte Gefahr aus der ‚Mitte‘?“ am 4. Februar 2012, 11 bis 17 Uhr, eine Konferenz in Kassel, Philipp-Scheidemann-Haus, Holländische Straße 74 veranstalten. Veranstaltungsflyer downloaden







