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Frankfurter Appell der IG Metall

Die IG Metall richtet einen "Frankfurter Appell" an Politik, Banken, Arbeitgeber und Unternehmer den schon eine Vielzahl von Gewerkschaftern unterzeichnet haben.
Der Appell benennt diejenigen, die die Krise mitverschuldet haben und erwartet eine öffentliche Entschuldigung ebenso wie eine Abkehr von der Politik des Marktradikalismus. Und er fordert zugleich die Politik zum Handeln auf.
Sicher wird eine Untersuchungskommission des Bundestages oder die öffentliche Entschuldigung der Pleitebänker nichts ändern an den Auswirkungen der Krise, die noch dazu auf uns abgewälzt werden sollen. Dazu müsste offensiv die Verteilungsfrage gestellt werden und zwar weit über parlamentarische Anträge hinaus, indem in den Betrieben und auf den Straßen der Widerstand hochgezogen wird.
Dass setzt allerdings gemeinsame Diskussion und gemeinsame Gegenwehr in breiten Bündnissen voraus. Die Krise ist nicht schicksalhaft über uns hereingebrochen, sondern ist das Ergebnis einer Wirtschaftsweise, die ausschließlich nach dem Konkurrenzprinzip funktioniert, die für den Profit und an den Bedürfnissen der Menschen vorbei produziert.
Die Krise ist aber in ihrem Ausmaß auch das Ergebnis gezielter politischer Entscheidungen, die die Liberalisierung des Marktes und eine Umverteilung zugunsten der Arbeitgeber vorangetrieben haben. Diese Politik muss jetzt ein Ende haben und dazu müssen breite Bündnisse aufgebaut und organisiert werden. Ob wir für diese Krise weiterhin zahlen werden, hängt wesentlich davon ab, wie breit wir auf der Straße die Gegenwehr gegen diese Politik organisieren können.
Vor diesem Hintergrund bitte ich Euch/Sie darum, den Aufruf der IG Metall zu unterzeichnen.
Solidarische Grüße,
Ulrike Eifler
Landesvorsitzende
Frankfurter Appell:







