Donnerstag, 12. März 2009

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LINKS-aktiv! Aktion vor Frankfurter Jobcenter

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Das Wetter meinte es nicht gut mit uns, die Krise scheint sogar das Wetter gepackt zu haben! Aber wir waren darauf vorbereitet: Mit roten Regenschirmen machten sich 12 Frankfurter AktivistInnen der LINKEN auf dem Weg zu den Jobcenter Ost und West. Unterstützung bekamen wir durch den hessischen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Gehrcke und den ehemaligen DGB Vorsitzenden in Hessen, Dieter Hooge.

Ziel unserer Aktion war es, die Demonstration am 28.03 in Frankfurt zu bewerben und Aktive für die Ideen der LINKEN zu gewinnen.

Durch direkte Ansprache mit Flyer und Zeitung und taktvolles Zugehen auf die Leute, kamen wir mit vielen ins Gespräch. Trotz des wirklich miesen Wetters, waren viele Leute offen für unser Anliegen. Vielleicht lag es auch an den roten Regenschirmen - dadurch musste niemand im Regen stehen bleiben. „Das ist symbolisch ein kleiner Schutzschirm für dich, aber wir brauchen einen großen Schutzschirm für alle Menschen - das fordern wir von den politisch Verantwortlichen in diesem Land!", so Christa von der LINKEN. Die Sicherheitsleute des Jobcenters mussten ihr Gebäude schützen - deshalb sollten wir einen Sicherheitsabstand halten. Damit konnten wir leben, denn es hinderte uns nicht daran mit Betroffenen ins Gespräch zu kommen.

(Bilder zum vergrößern bitte doppelklicken, zum blättern die Pfeile benutzen)

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„Wir zahlen nicht für eure Krise? Ja, das sehe ich überhaupt nicht ein! Wer kümmerst sich denn um mich?", meint Mohamed aus Frankfurt. DIE LINKE fordert einen Schutzschirm für Menschen, dazu gehört zum Beispiel eine Anhebung des Hartz IV-Regelsatzes auf 435€ pro Monat. „Ich finde es gut, dass ihr hier seid! Niemand interessiert sich sonst für uns - aber wir müssen noch viel mehr werden. Ich glaube, dass wird nicht so einfach werden.", so Mohamed weiter. Da hat er recht, doch den ersten Schritt dafür hat er bereits selbst getan: Er füllte das Aktivierungsformular zum „aktiv mitmachen" aus und will am Montagabend zum Frankfurter Aktiven-Treffen kommen. Dort werden wir gemeinsam mit den neu dazu gekommen weitere Aktionen planen und unseren Auftritt auf der Demo am 28.03. vorbereiten.

Martin aus Frankfurt-Hausen, Neumitglied der LINKEN und seit 3 Wochen aktiv dabei war überrascht: „Wir sind ziemlich gut angekommen. Ich dachte nicht, dass wir es schaffen werden weit über 50 Unterschriften für unsere Forderungen zu bekommen. Vor allem haben wir acht ausgefüllte Aktivierungsformulare bekommen!"

Das war nur der Auftakt, es werden weitere Aktionen folgen. Die neuen Aktiven werden auch neue Ideen mitbringen und sie werden ab jetzt nicht mehr alleine kämpfen. Schritt für Schritt werden wir die Zahl derjenigen vergrößern, die sagen: „Wir zahlen nicht für eure Krise!"

Frankfurt/M. 12.03.2009

Mario Wolf

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